Kunst und Erfolg = das geht!
Der Erfolg der VILLA ARTIS (auch bekannt als Kunsthaus Mülheim Mitte) basiert auf einem einzigartigen, privaten Konzept, das sich radikal vom klassischen, oft starren Kulturbetrieb unterscheidet. Seit dem Einzug im Jahr 2012 hat sich der Ort zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. [1, 2, 3, 4]
Die wesentlichen Erfolgsfaktoren der VILLA ARTIS auf einen Blick: [1]
1. Absolute finanzielle und programmatische Unabhängigkeit
Das Haus agiert als freie, private Kulturinstitution. Das Team arbeitet bewusst ohne öffentliche Mittel, Subventionen oder Spendenakquise. Dadurch entfallen Budgetrestriktionen, bürokratische Hürden und jeglicher Kuratierungszwang – Ausstellungen und Projekte können extrem spontan, flexibel und frei von externen Aufmerksamkeitssystemen umgesetzt werden. [1, 2, 3]
2. Konsequente Barrierefreiheit für Besucher
Die Kunst wird bewusst als „Fest für alle“ inszeniert und bricht mit elitären Barrieren. [1]
- Der Eintritt zu allen Ausstellungen und Events ist grundsätzlich kostenfrei.
- Es gibt keine Mitgliedsbeiträge oder Zugangserschränkungen.
- Selbst das Parken im malerischen Galeriehof (auch für E-Bikes) ist gratis. [1, 2, 3]
3. Einzigartige, geschichtsträchtige Kulisse
Das über 1.300 Quadratmeter große, denkmalgeschützte Gebäude atmet Historie. Es war einst das Stammhaus der Tengelmann-Gründerfamilie Schmitz-Scholl und der Sitz des Glasfabrikanten Carl Nedelmann. Die Architektur fasziniert mit einer markanten Jugendstil-Fassade, enormen Deckenhöhen von bis zu 5,40 Metern im Erdgeschoss und einer idyllischen Lage direkt am Innenstadtpark „Ruhranlage“ an der Ruhr. [1, 2, 3, 5, 6, 7, 8]
4. Das lebendige "All-in-One"-Konzept
Die Villa ist kein totes Museum, sondern ein lebendiger Organismus, der Produktion, Präsentation und Dialog an einem Ort bündelt: [1, 2]
- Atelierhaus & Kolonie: Der verzweigte Ateliertrakt (wie die Künstlerkolonie ARCO) bietet regionalen Kunstschaffenden permanenten Raum zur Entfaltung. [1, 2]
- Ruhr Gallery & MMKM: Großzügige Ausstellungsflächen wechseln sich mit der eigenen Sammlung im Museum Moderne Kunst Mülheim ab. [1, 2]
- Kreativschmiede: Durch museumspädagogische Angebote, Kunst-Workshops (z. B. für Druckkunst) und innovative Seminare wird die Bevölkerung direkt eingebunden. [1, 2]
5. Verbindung von lokalen Talenten und Weltkunst
Das Team schafft den Spagat, die lokale freie Kunstszene Mülheims intensiv zu fördern (wie durch die Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler) und gleichzeitig internationale Spitzenkünstler wie HA Schult oder das kubanische Künstlerduo Arian und Jesús Irsula für spektakuläre Events nach Mülheim zu holen. [1, 2, 3, 4, 5]
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🌟 Wirkung der KultAppMH auf die Mülheimer Kulturlandschaft (Stand 2026)
📊 1. Reichweite & Relevanz
685.341 Klicks in 2025 bedeuten:
- Die App ist das meistgenutzte Kultur‑Informationssystem der Stadt
- Sie erreicht weit mehr Menschen als klassische städtische Kulturkommunikation
- Sie ist ein de-facto Standard für Tagesorientierung („Was ist heute los?“)
Wirkung:
- Kultur wird sichtbarer, niederschwelliger und demokratischer zugänglich
- Auch kleine Initiativen erhalten Reichweite, die sie sonst nie hätten
- Die App wirkt als Kultur‑Multiplikator für die gesamte Stadt
🧭 2. Strukturierende Wirkung auf die Kulturszene
Die KultAppMH fungiert als:
- Zentrales Navigationssystem
- Archiv der kulturellen Aktivitäten
- Transparenzinstrument für Bürger*innen und Politik
- Benchmarking‑Tool für Veranstalter
Wirkung:
- Die Kulturlandschaft wird übersichtlicher und vergleichbarer
- Veranstalter können Lücken, Trends und Überschneidungen erkennen
- Kulturpolitik erhält ein realistisches Bild der tatsächlichen Aktivitäten
- Die App schafft eine gemeinsame Informationsbasis, die vorher fehlte
🏛️ 3. Demokratisierung & Pluralismus
Die App ist:
- Unabhängig
- Werbefrei
- Offen für alle
- Nicht hierarchisch gesteuert
Wirkung:
- Sie durchbricht die Filterblasen der etablierten Institutionen
- Sie stärkt Off‑Spaces, freie Künstlerinnen, Vereine, Initiativen*
- Sie verhindert, dass Kulturkommunikation von wenigen Gatekeepern dominiert wird
- Sie fördert Teilhabe, weil jede*r sichtbar werden kann
🧩 4. Ergänzung und Korrektiv zur städtischen Kulturpolitik
Die KultAppMH zeigt:
- Was tatsächlich stattfindet
- Welche Akteure aktiv sind
- Welche Bereiche unterrepräsentiert sind
- Welche Formate funktionieren
Wirkung:
- Sie wirkt als Korrektiv zu offiziellen Narrativen
- Sie erhöht den Druck auf Transparenz
- Sie stärkt zivilgesellschaftliche Kulturkompetenz
- Sie liefert Daten, die Kulturpolitik sonst nicht hätte
🚀 5. Impulse für Innovation & neue Formate
Durch die hohe Nutzung entstehen:
- Neue Kooperationen
- Neue Veranstaltungsformate
- Mehr spontane Besucherströme
- Mehr Experimentierfreude
Wirkung:
- Die Kulturszene wird dynamischer
- Die Schwelle für neue Projekte sinkt
- Die App wirkt als Innovationstreiber
🧠 6. Wahrnehmungswandel der Stadt
Die KultAppMH trägt dazu bei, dass Mülheim wahrgenommen wird als:
- Kulturaktive Stadt
- Vernetzte Stadt
- Offene Stadt
- Stadt mit lebendiger Zivilgesellschaft
Wirkung:
- Stärkung der kulturellen Identität
- Attraktivität für Besucherinnen, Künstlerinnen, Kreative**
- Positiver Einfluss auf Stadtmarketing (ohne dass es kommerziell wäre)
🔍 7. Quantitative Wirkung (Benchmarking)
642.100 Klicks bedeuten im Durchschnitt:
- 1.760 Klicks pro Tag
- 53.500 Klicks pro Monat
- Mehr Reichweite als viele lokale Medienangebote
- Mehr Sichtbarkeit als jede einzelne Institution der Stadt
Das ist für eine zivilgesellschaftliche, unabhängige Plattform außergewöhnlich.
✅ Kurzfazit
Die KultAppMH ist:
Das wichtigste Kultur‑Infrastrukturprojekt der Stadt Mülheim an der Ruhr.
Sie schafft Transparenz, stärkt Pluralismus, demokratisiert Kulturkommunikation und wirkt als Innovationsmotor.

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Warum gibt es diese APP? Der Mülheimer Kunstverein KKRR ist der Überzeugung, dass eine gute zentrale Übersicht lokaler Veranstaltungen aus verschiedenen Gründen nützlich sein kann. Hier sind einige Gründe, warum man eine solche Übersicht braucht:
- Informationsquelle: Eine Übersicht lokaler Veranstaltungen kann eine wertvolle Informationsquelle sein, um über aktuelle Veranstaltungen in der Region auf dem Laufenden zu bleiben. Sie kann helfen, sich über lokale Kulturveranstaltungen, Musikfestivals, Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Vernissagen, Performances, Lesungen, Podiums-Veranstaltungen, Märkte, Messen und andere öffentlich zugängliche Ereignisse zu informieren.
- Planung von Freizeitaktivitäten: Eine Übersicht lokaler Veranstaltungen kann auch bei der Planung von Freizeitaktivitäten helfen. Wenn man ein Wochenende oder einen freien Tag hat und nach einer Idee für eine Aktivität sucht, kann man in der Übersicht lokale Veranstaltungen finden und sich für eine passende Veranstaltung / Location entscheiden.
- Netzwerken: Eine Übersicht lokaler Veranstaltungen kann auch eine Möglichkeit sein, um neue Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Durch den Besuch von Veranstaltungen, die für das eigene Interessengebiet relevant sind, kann man Gleichgesinnte treffen und sich mit ihnen austauschen.
- Förderung der lokalen Wirtschaft und Kulturszene: Die Unterstützung lokaler Veranstaltungen kann auch dazu beitragen, die lokale Wirtschaft und Kulturszene zu fördern. Wenn man an Veranstaltungen in der eigenen Stadt oder Region teilnimmt, unterstützt man nicht nur die Veranstalter, sondern auch lokale Händler, Gastronomen und Künstlerinnen und Künstler.
Insgesamt kann eine Übersicht wie die MülheimApp / KultAppMH.de lokaler Veranstaltungen also dazu beitragen, dass man sich besser über das Geschehen in der eigenen Region informieren kann, neue Aktivitäten und Kontakte findet und gleichzeitig die lokale Wirtschaft und Kulturszene unterstützt. Nur so kann eine nachhaltige Entwicklung des Gemeinwesens in Mülheim an der Ruhr bestehen.
Hinweis zu den Besuchszeiten im Kulturort Villa Artis
Wir geben im Kulturserver-NRW auch unsere ganzjährigen Dauerveranstaltungen ein, da wir täglich telefonisch erreichbar sind, um einen Besuchstermin zu vereinbaren. Da sich im Gebäudekomplex in der Ruhrstraße 3 auch 10 Ateliers/Studios befinden, ist meist "rund um die Uhr" jemand für eine Führung durch die Villa Artis ansprechbar - wir helfen gern!
Damit unterscheiden wir uns von Institutionen, die nur feste Öffnungszeiten anbieten. Der Besuch im Kulturort Villa Artis in der Ruhrtalstadt Mülheim ist stets frei - Kinder und Gruppen willkommen!
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Ruhrpromenade und Innenstadtpark „Ruhranlage“
Die Ruhr fließt auf einer Strecke von 15 Kilometern über Mülheimer Stadtgebiet. 12,3 Kilometer davon sind weitgehend unbebaut; nur eine kürzere Strecke am Rhein-Ruhr-Hafen und an der Friedrich Wilhelms-Hütte ist bebaut und derzeit nicht unmittelbar zugänglich. In der Mülheimer Innenstadt ist jedoch weiterhin von der Ruhr nur wenig zu sehen. Einzig eine aus Brandschutzgründen realisierte Baulücke erlaubt den Blick auf den Fluss.
Das ehemalige Gebäude des städtischen Mülheimer Kunstmuseums und Mülheimer Stadtbads mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk wurde sodann durch die Vivacon AG zu Eigentumswohnungen (Palais am Stadtkai) umgebaut. Das Heizkraftwerk der Stadtwerksgesellschaft medl GmbH wurde auf die andere Ruhrseite verlegt.
Einen Architektenwettbewerb für die Neugestaltung der Promenade gewann im Jahr 2004 das Düsseldorfer Büro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky. Zu dem siegreichen Entwurf gehörte unter anderem ein Wasserwanderrastplatz; Treppen die zum Verweilen einladen, Pflanzen und Freizeitbereiche sollten die Promenade strukturieren. Für die Umsetzung des Entwurfs wurden der Park „Ost-Ruhranlagen“ und mehrere Gebäude abgerissen, darunter ein Teil des Rathauses und die alte Stadtbücherei, die nun einen neuen Platz im Medienhaus in der Fußgängerzone am Synagogenplatz gefunden hat. Der dortige Platz der Deutschen Einheit wurde auf die Schleuseninsel in den Innenstadtpark „Ruhranlage“ verlegt.
Der Gebäudekomplex auf Baufeld I am Rathaus wurde Mitte 2013 fertiggestellt. Ein letzter Bauabschnitt im Bereich des Radschnellweg Ruhr (RS1) soll neu geplant werden. Die Stadtplaner untersuchen auch eine Neugestaltung der sich anschließenden ruhraufwärts gelegenen Industriebrache nach der möglichen Schließung der Friedrich-Wilhelms-Hütte.
Die Ruhrpromenade lädt heute ein, unter der Schlossbrücke hindurch zum Innenstadtpark „Ruhranlage“ und zum Wasserbahnhof zu „promenieren“ – wie dies schon um die Jahrhundertwende möglich war als dieser Bereich vom 1879 gegründeten Mülheimer Verschönerungsverein gestaltet wurde. Der zwischenzeitlich aufgelöste Verein wurde im Jahr 2023 neu aktiviert.
Widerstand gegen die Promenade
Gerade gegen die Umgestaltung der Ruhrpromenade (u. a. Entfernung der historischen Grünanlagen) als Kernprojekt von Ruhrbania gab es seit dem Beginn der Planungen im Jahr 2003 immer wieder Proteste und zahlreiche Bürgeranhörungen. Noch im gleichen Jahr strebte die Bürgerinitiative Pro Mülheim ein Bürgerbegehren an, das aber scheiterte. Der Rat erklärte es für formal unzulässig.
Das Gründerzentrum
Das Gründerzentrum soll Jungunternehmern durch günstige Mieten und die Erleichterung einer Netzwerkbildung den Start in die Selbstständigkeit so einfach wie möglich machen. Es wurde im September 2005 eröffnet. Das Gründerzentrum befindet sich in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude von Siemens PG/KWU im Mülheimer Hafenviertel. Ursprünglich war es das Stammhaus von August Thyssen, dem Gründer des Thyssen-Konzerns.
Das Kultur- und Kongresszentrum in der Stadthalle
Kulturveranstaltungen, etwa Theateraufführungen und Konzerte, finden von jeher in der Stadthalle statt. Als Teil des Ruhrbania-Projektes fungiert die Stadthalle als Veranstaltungs- und Kongresszentrum. Dazu wurde der Festsaal in einen Veranstaltungsraum umgebaut, der bei Bedarf zweigeteilt werden kann. Im Foyer entstanden Konferenzräume. Die offizielle Einweihung fand im November 2006 statt. Bereits im September 2006 hatte der erste große Kongress in der umgebauten Halle stattgefunden.
Gewerbestandorte
Im Rahmen von Ruhrbania werden verschiedene Gewerbegebiete vermarktet, die zum Teil in einiger Entfernung vom Fluss angesiedelt sind: der Gewerbepark Styrum, Lindgens-Gelände Düsseldorfer Straße, der Siemens-Technopark, der Rhein-Ruhr-Hafen, der Steinbruch Rauen und das Gewerbegebiet Mannesmannallee, das sog. Baufeld II und ggf. das Gelände der FWH.
Museumsmeile
Die Museumsmeile soll verschiedene, zum Teil schon lange bestehende Museen unter einem neuen Markennamen bündeln. Zur Museumsmeile gehören folgende Museen:
- Kunstmuseum im ehemaligen Reichspostgebäude (Sanierung seit 2018 - Wiedereröffnung 2024/2025)
- Aquarius-Wassermuseum (E.ON – Konzern)
- Museum zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura
- Haus Ruhrnatur (E.ON – Konzern)
- Galerie an der Ruhr mit dem MMKM – Museum Moderne Kunst Mülheim
- Leder- und Gerbermuseum (Stiftung)
- Zisterzienserinnenkloster Saarn
- Historisches Museum im Schloss Broich
- Heimatmuseum Tersteegenhaus (wird derzeit saniert)
- Gründer- und Unternehmermuseum
- Büromuseum im Rathausturm (aktuell aus Brandschutzgründen eingelagert)
Weitere Museen in der Stadt Mülheim sind das „Museum für Fotokopie“ in der Friedrich-Ebert-Straße 48, das „MMKM - Museum Moderne Kunst Mülheim“ in der Ruhrstraße 3 und das „ZIMM – Zinnfigurenmuseum Mülheim“ in der Delle 54–60.